Der GRÜNE Tipp

 

Niederwerrner Rundschau 43/20

Es ist Herbst geworden. Man sieht es nicht nur an den bunten Blättern, die von den Bäumen flattern, man merkt es auch daran, dass die Laubbläser und –sauger wieder mit bis zu 100 Dezibel durch die Straßen dröhnen. Sie sind laut, verpesten die Luft und richten viel Unheil in den Gärten an. Kleintiere wie Käfer, Asseln, Tausendfüßler, Würmer und Spinnen werden eingesaugt und gnadenlos geschreddert. Außerdem werden die Samen für das nächste Jahr vernichtet. Diese Lärmmaschinen sind aber auch gesundheitlich bedenklich, weil sie Krankheitserreger (z. B. Pilze, Sporen und Tierkot) aufwirbeln.

Nutzen Sie stattdessen lieber das leicht verrottende Laub von Obstbäumen, Ahorn und Linde als Winterschutz und zum Düngen auf Beeten sowie unter Bäumen und Hecken. Besen und Rechen per Hand zu benützen stärkt im Übrigen als körperliche Bewegung auch die Abwehrkräfte. Bitte achten Sie auf sich und andere und bleiben Sie gesund!

Niederwerrner Rundschau 42/20

Kastanien enthalten Saponine (Seifenstoffe) und eignen sich als Waschmittel für Buntes.

Sammeln Sie jetzt frische Kastanien. Einfach klein schneiden und dann in der Küchenmaschine zu Granulat zerkleinern. Davon 5 EL in 1 l Wasser für mehrere Stunden einweichen, abseihen und über das Waschmittelfach in die Maschine geben.

Für den Jahresvorrat das Granulat auf Backblechen ausbreiten und einige Tage gut durchtrocknen lassen (öfters wenden). Alternativ im Backofen bei 50 Grad 4-5 Stunden trocknen lassen.

Ähnlich kann man auch mit Efeu waschen. lm Internet finden Sie noch viele andere Informationen dazu.

 

Niederwerrner Rundschau 41/20

Was kann jede und jeder sofort tun, um die Umwelt und das Klima zu schonen?

Auf Ökostrom umstellen:

  • Achten Sie darauf, dass der Anbieter ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energiequellen, wie z.B. Wind, Sonne und Wasser verkauft.
  • Der Ökostromanbieter sollte unter anderem durch ein Ökosiegel belegen, dass er aktiv den Bau erneuerbarer Energieanlagen vorantreibt.
  • Wer seinen Ökostrom von den großen Energieversorgern oder deren Töchtern bezieht unterstützt trotzdem deren Investitionen in die Stromerzeugung aus Kohle und Atom bzw. die Lobbyarbeit dieser Unternehmen.
  • Ausführliche Informationen finden sich im Internet.

Eine leichte und schnelle Möglichkeit um zu zeigen: „ Ich will, dass sich etwas ändert.“
Die Art, wie wir unseren Strom erzeugen ist eine Grundlage für unsere Zukunft.

 

Niederwerrner Rundschau 40/20

Machen Sie Ihren Garten zum Naturgarten!

Wenn die Gartensaison im Herbst zu Ende geht, ist man es gewohnt, den Garten ordentlich herzurichten. Dies ist jedoch fatal für Kleinstlebewesen, da sie zusammen mit dem Rückschnitt im Bioabfall oder bestenfalls im Kompost landen. Im Naturgarten bieten die abgeblühten Blumen einen willkommenen Lebensraum für zahlreiche Tiere und die Blütenstände dienen gleichzeitig als Nahrungsquelle für Nützlinge und Vögel. Darüber hinaus bilden sie einen natürlichen Frostschutz für die Wurzeln. Deshalb empfehlen wir, Stauden und Sommerblumen erst im Frühjahr zurückzuschneiden.

Zusätzlich ist es hilfreich, Laub als Mulch unter Bäumen und Sträuchern aufzuschichten. Wenn man etwas Reisig darauflegt wird das Wegwehen verhindert und man bietet gleichzeitig dem Igel ein kuscheliges Winterquartier.

 

Niederwerrner Rundschau 38/20

Die typischen fränkischen Streuobstwiesen bieten einen Lebensraum für rund 5000 Tier- und Pflanzenarten. Zum Erhalt dieser Vielfalt sollten wir uns unbedingt für die Stärkung unsere Kulturlandschaft einsetzen. Genießen Sie möglichst viele heimische Streuobstprodukte, wie Tafelobst, Saft, Marmelade usw. und tragen Sie so zum Erhalt und Ausbau der Streuobstwiesen bei.

Damit das leckere Obst nicht verdirbt, sondern verwertet werden kann, wurde in Teilen des Landkreises das „gelbe Band“ als Erkennungszeichen für Bürgerobst eingeführt. Wir freuen uns, dass unsere Anregung, dies zeitnah für unsere Gemeinde zu übernehmen, schnell umgesetzt wurde. Jeder Baum, der mit einem „gelben Band“ gekennzeichnet ist, darf abgeerntet werden. Bitte beachten Sie, dass alle anderen Bäume im Privatbesitz sind. Hier ist lediglich das Aufsammeln von Fallobst erlaubt!

Wenn Sie selbst Obstüberschüsse haben, können auch Sie sich nach Voranmeldung ein gelbes Band in der Gemeinde (Frau Dotzel/Tel. 4999-63) abholen und Ihren Baum kennzeichnen.

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit über die Online-Plattform: https://mundraub.org/ frei zugängliche Obststandorte zu identifizieren bzw. eigene Eintragungen vorzunehmen.

Niederwerrner Rundschau 36/20

Teil I

Die vorgelebten Regeln und Beispiele der Eltern prägen ihre Kinder in hohem Maß. Das gilt vor allem auch für umwelt- und klimafreundliches Handeln. Gerade der Schulbeginn bietet eine gute Gelegenheit mit dem Nachwuchs darüber ins Gespräch zu kommen. Angefangen beim Inhalt der Schultüte über die Büchertasche, die Hefte, dem Mäppchen bis zur Pausenbrotbox kann man sich, mit seinem Kind Gedanken über eine nachhaltige Auswahl machen. Auch über die Notwendigkeit mancher Anschaffungen kann gesprochen werden. Filzstifte zum Beispiel mag die Umwelt ebenso wenig, wie die meisten Lehrerinnen.

Beim Einkauf für das neue Schuljahr grundsätzlich nach ökologischen Varianten Ausschau halten.

  • Büchertaschen gibt es aus Naturmaterialien, recyceltem Kunststoff, oder – ebenfalls nachhaltig, aber billiger – gebraucht zu kaufen
  • Das Gleiche gilt für Mäppchen. Diese am besten ungefüllt kaufen und nach Bedarf füllen. Ein schickes Ledermäppchen kann vielleicht noch in der Studienzeit seinen Dienst tun.
  • Buntstifte sollten möglichst unlackiert und mit dem CE-Zeichen versehen sein.
  • Ein haltbares Holzlineal anschaffen. Wenn es doch Plastik sein muss: nicht in Leuchtfarben und keinesfalls biegsam (enthält Weichmacher oder schädliche Farbstoffe).
  • Auch für die Trinkflasche und die Brotdose gibt es kunststofffreie Alternativen z.B. aus Metall. Im Zweifelsfall ist es jedoch nachhaltiger die vorhandene Kunststoffbox weiter zu verwenden.
  • Eine gute Orientierungshilfe, auch beim Einkauf von Schulmaterial bietet das Umweltzeichen „Blauer Engel“

Niederwerrner Rundschau 37/20

Teil 2

Wenn, jetzt zum Schulanfang die Büchertasche wieder auf Vordermann gebracht wird ist die erste Regel abzuwarten und nur das zu kaufen, was die Klassenlehrerin, der Klassenlehrer aufgelistet haben. Das spart unter Umständen Geld, weil Fehlkäufe vermieden werden. Fragen Sie doch beim Einkauf grundsätzlich nach umweltfreundlichen Alternativen, um so eventuell das Angebot zu beeinflussen.

  • Alle Heft, Blöcke, Papiere gibt es in hochwertiger, weißer Qualität aus Recyclingpapier. Achten Sie dabei auf das Umweltzeichen „Blauer Engel“
  • Farbige Heftumschläge werden auch aus Papier angeboten, sogar in Recyclingqualität.
  • Schnellhefter, feste Ordner, Sammelmappen und Register sind in vielen Farben aus Karton erhältlich.
  • Die Schulbücher könne in farbiges Bucheinbindepapier oder – individuell und kreativ – Seiten von Wandkalendern eingebunden werden. Kunststofffolie muss nicht sein.
  • Nach Möglichkeit lösungsmittelfreie Kleber einkaufen.
  • Wachsmalstifte mit Papierummantelung wählen.
  • Holzbuntstifte ersetzen umweltschädliche fluoreszierende Textmarker.
  • Das Wichtigste: Nichts wegwerfen, das noch verwendet werden kann.

Niederwerrner Rundschau 30/20

„Umweltschonendes“ Lesen ist keine neue Erfindung, sondern äußerst einfach und bewährt.

Das Ausleihen von Büchern aus öffentlichen Büchereien ist weitaus billiger als ein Kauf (und spart Platz im Bücherregal)! Dies ist hier in Niederwerrn wunderbar möglich, denn wir haben eine sehr gut ausgestattete Gemeindebibliothek. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei und das nicht nur in Form von Büchern, sondern auch Zeitungen, Zeitschriften, Hörbüchern, DVD’s, E-Books, …. Und das alles für nur 5.- € im Jahr!

Eine Alternative bietet z. B. die Bücher-Telefonzelle am Marktplatz. Nach dem Motto „Tauschen statt Leihen“ kann man eigene Bücher für andere Leser hineinstellen und sich gleichzeitig selbst mit neuem Lesestoff versorgen. Und vergessen Sie nicht: Auch gute Freunde und Kollegen verleihen vielleicht Literatur, die Sie interessiert.

Wir wünschen Ihnen eine wunderschöne Ferienzeit mit viel gutem Lesestoff und sind im September wieder mit unseren Tipps für Sie da!

Ihr Ortsverein Bündnis 90/ Die Grünen

Niederwerrner Rundschau 29/20

Wussten Sie, dass man viel Wasser sparen kann, wenn man möglichst selten, aber dafür durchdringend am Morgen gießt, d.h. alle 4-7 Tage mindestens 10 bis 20 l pro qm2. Dabei sollte die Wurzelzone in 20 cm Tiefe gut durchfeuchtet sein.

Beim Bewässern mit dem Sprengler wird oft viel Trinkwasser an nutzloser Stelle verschwendet. Außerdem mögen die meisten Nutzpflanzen keine nassen Blätter. Deshalb empfehlen wir, gesammeltes Regenwasser direkt mit der Kanne am Wurzelballen auszubringen.

Besonders wassersparend wirkt sich eine gute Bodenbeschaffenheit aus. Am besten speichern mittelschwere Böden das Wasser. Die Zufuhr von Kompost und Gründung fördert den Humusgehalt und damit die Speicherfähigkeit des Bodens. Um starkes Verdampfen zu verhindern, hilft regelmäßiges Hacken und Mulchen z.B. mit Rasenschnitt oder Laub.

Wertvolle Hinweise finden Sie auf der Homepage der Bayerischen Landesanstalt für Gartenbau in Veitshöchheim: „Bewässerung im Klein- und Hausgarten“ unter https://www.lwg.bayern.de/mam/cms06/gartenakademie/dateien/bewaesserung_bericht_4.pdf

Wir wünschen Ihnen eine ertragreiches Gartenjahr und viel Freude beim Garteln.

Niederwerrner Rundschau 28/20

Eine kleine Umstellung mit großer Wirkung!

Vielleicht ist Ihnen während des großen Toilettenpapierausverkaufs zu Anfang der Coronakrise auch aufgefallen, dass in den Regalen (wenn überhaupt) nur noch ein paar einsame Packungen mit Recycling-Klopapier lagen. Anscheinend ist das Umweltschutzpapier für die Meisten eher zweite oder dritte Wahl, was sehr schade ist. Denn die kleine persönliche Umstellung auf Recycling-Toilettenpapier, -Küchenkrepp oder -Papiertaschentücher bewirkt sehr viel für die Umwelt und damit für uns alle.

„Normales“ Papier (Frischfaserpapier) wird aus Holz hergestellt. Inzwischen werden sogar in Brasilien Urwaldbäume gefällt, um auch den deutschen Papierhunger zu stillen. Besonders bedauerlich ist es, wenn daraus Hygienepapiere werden. Die können nämlich nicht einmal mehr eine Karriere als Altpapier machen, weil  wir sie ins Klo spülen oder wegwerfen. Dabei steht die Qualität und Weichheit guter Recyclingpapiere den „Holzverschwender-Papieren“ in nichts nach.

Niederwerrner Rundschau 27/20

Schleppen Sie noch? Oder…

…trinken auch Sie einfach das Wasser aus der Leitung? Unser Leitungswasser ist das am besten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland. Mineralwasser muss wesentlich seltener überprüft werden. Besondere Vorsicht ist bei Mineralwasser in Kunststoff-Flaschen geboten, weil sich Chemikalien oder Mikroplastik daraus lösen können.

Durch die Flaschen, die Kästen und den Transport belastet Mineralwasser die Umwelt rund 600 (!) mal mehr als Leitungswasser.

Genießen wir doch einfach mal den Luxus, dass bei uns frisches und absolut sauberes Wasser einfach so in jedem Haus aus einem Zapfhahn direkt aus der Wand läuft. Und wer es gern spritzig mag, für den lohnt sich die Anschaffung einer Sprudelmaschine.

Niederwerrner Rundschau 24/20

Wer liebt sie nicht, die süßen roten Früchte? Erdbeeren sind eine der beliebtesten Obstsorten. Am besten schmecken sie selbst gepflückt, aus dem Garten oder vom Biobauern. Außerhalb der Saison sind Erdbeeren allerdings aufgrund ihrer kurzen Haltbarkeit stark mit Pestiziden belastet. Sie werden aus südlichen Ländern wie Israel,  Marokko oder Ägypten importiert. Bis sie bei uns im Laden landen, haben sie lange Transportwege hinter sich und belasten damit unser Klima unnötig.

Deshalb genießen Sie die leckeren Früchte jetzt ausgiebig und verzichten Sie im restlichen Jahr auf Erdbeeren! Die Saison kann durch die kleinen süßen Walderdbeeren verlängert werden. Diese gedeihen übrigens auch prächtig im eigenen Garten oder auf dem Balkon.

Hier noch ein Rezept, um Erdbeeren schnell und schmackhaft zu verarbeiten: Mixen Sie sich eine Erdbeermilch aus 500 g Erdbeeren, einem Vanillezucker und ½ l Milch.

Niederwerrner Rundschau 22/20

Die Pfingstferien stehen vor der Tür und alles ist anders als sonst. Nicht aufgeben, nicht durchhängen lassen und trotzdem ein paar Urlaubsgefühle genießen. Setzen Sie sich einfach, mit der ganzen Familie auf‘s Rad und los geht‘s! Spontan für einen Nachmittagsausflug oder eine Tagestour inklusive Bahnfahrt – coronagerecht  und klimafreundlich!  Viel Spaß und bleiben Sie gesund!

Hier gleich ein erster, konkreter Vorschlag!!

Rund um die Wernquelle (weißer Kreis und Wellen auf hellblauem Hintergrund)

Streckenlänge: 33 km

Storchenmühle – Kronungen – Ebenhausen – Oerlenbach – Eltingshausen – Schwarze Pfütze – Rottershausen – Pfersdorf – Hain – Stengelsmühle – Maibach – Oberwerrn

Steigung bei Ebenhausen und zwischen Oerlenbach bis kurz vor Rottershausen  ( gesamt 473m)

Direkt von Nieder-/ Oberwerrn aus starten:

Gadenrundweg (Gaden auf braunem Hintergrund)

Streckenlänge: 26 km/ Start in Euerbach bei der evangelischen Kirche

Euerbach – Geldersheim – Rothmühle – Riedhof – Schnackenweth – Rundelshausen – Eckartshausen – Schleerieth – Egenhausen – Egenhauser Mühle – Sömmersdorf – Euerbach

Steigung zwischen Schnackenwerth bis kurz vor Schleerieth und bei Sömmersdorf ( gesamt 272m)

Reichthaltour (Fachwerkhaus auf grünem Hintergrund)

Streckenlänge: 37 km/ Start in Kützberg

Kützberg – Obbach – Rütschenhausen – Brebersdorf – Kaisten – Burghausen – Wülfershausen – Greßthal – Wasserlosen – Kreuzkapelle – Aussiedlerhof Ramsthal – Kützberg

Steigung ( gesamt 613m)

Mit der Bahn:

Mit dem Zug Richtung Bamberg und am Main zurück

Ausstiegsmöglichkeiten: Haßfurt – Zeil – Eltmann – Oberhaid – Bamberg

In unserer Gemeindebücherei ist das Buch „ Die schönsten Radtouren: Oberfranken“ von Wolfgang Bogensberger zu finden. Darin befinden sich zwei Touren direkt vom Bamberger Hauptbahnhof aus.

Die erste liegt östlich von Bamberg und führt über die fürstbischhöflichen Sommerresidenz Seehof (Streckenlänge: 45 km, ca. 4 Std./ Anforderung: leicht, fast ohne Steigung).

Die zweite verläuft im Westen an Burgen und Schlössern vorbei (Streckenlänge: 40 km, ca. 5 Std. / Anforderung: mittel, mehrere Steigungen).

Wer gern noch ein Stück weiter möchte, ab dem Bahnhof Forchheim gibt es noch zwei Vorschläge!!

Niederwerrner Rundschau 21/20

Haben Sie auch an unserem Wahlstand vorm Edeka-Mark einen unserer selbstgemachten Badreiniger mitgenommen? Uns erreichten viele positive Rückmeldungen über die gelungene Aktion und die Effektivität des Reinigers. Deshalb haben wir uns entschieden das Rezept von Nadine Schubert aus dem Buch „Besser leben ohne Plastik“ mit ihrer Einwilligung an Sie weiter zu reichen.

Dieses lesenswerte und interessante Buch ist übrigens in unserer Bücherei vorhanden!

Niederwerrner Rundschau 20/20

Wussten Sie, dass es neben den Honigbienen und Hummeln in Deutschland rund 550 Wildbienenarten gibt? Wie die Honigbienen sammeln Wildbienen Nektar und Blütenstaub. Deshalb spielen sie eine wesentliche Rolle bei der Bestäubung von Blütenpflanzen. Doch die Wildbienen werden immer weniger, da sie kaum mehr Nistplätze und Nahrung finden. Deshalb achten Sie bitte beim Kauf Ihrer Balkon- und Gartenblumen auf ungefüllte Blüten. Bei gefüllten Blüten (z.B. bei vielen Geranien, Dahlien und Chrysanthemen) wurden die Staub- und Fruchtblätter zu Blütenblättern umgezüchtet, die den Tierchen den Weg versperren. Außerdem produzieren diese Blüten wesentlich weniger oder gar keinen Nektar und keine Pollen mehr. Sehr gerne mögen Bienen aber Kräuter und natürlich alle Arten von Obstbäumen und Obststräuchern. Besonders für unser Obst werden sie als Bestäuber für einen reichen Ertrag dringend benötigt. Hier einige Beispiele für besondere Leckerbissen: Glockenblume, Ringelblume, Löwenmäulchen, Stockrose, Sonnenhut, Verbene, Männertreu, Katzenminze, Borretsch, Lavendel, Salbei, Rosmarin, Oregano, Thymian, Kapuzinerkresse… Freuen Sie sich auf ein fröhliches Summen und Brummen!

Niederwerrner Rundschau 19/20

Unsere Region ist als fränkische Trockenplatte bekannt und schon seit Jahrzehnten muss dem Main durch den Speicher „Brombachsee“ Wasser zugeführt werden. Erst vergangene Woche waren die viel zu niedrigen Niederschlagsmengen der letzten Zeit Thema in der regionalen Presse.

Deshalb ist es ganz wichtig Wasser zu sparen!
In der jetzigen Ausnahmesituation ist es aber ebenso wichtig regelmäßig und ausgiebig die Hände zu waschen! Dabei sollten Sie darauf achten, nach dem gründlichen Einseifen der Hände bis zum Aufschäumen, während der Einwirkzeit von 20-  30 Sekunden den Wasserhahn zu zudrehen, damit das wertvolle Gut nicht verschwendet wird.

Grundsätzlich gilt: Immer wenn Wasser nicht gebraucht wird, Wasser abstellen! Danke für Ihre Unterstützung!