Der GRÜNE Tipp

Niederwerrner Rundschau 3/21

Haben Sie sich auch über die Höhe Ihrer Stromabrechnung geärgert? Wo wird der ganze Strom verbraucht und wo kann man Energie einsparen?

Um die Stromfresser im Haushalt herauszufiltern, empfiehlt sich der Einsatz eines Stromzählers. Dieser wird direkt in die Steckdose gesteckt und mit dem Kabel des Endverbrauchers verbunden. Jetzt kann der tatsächliche Verbrauch sowie die Kosten abgelesen und das Einsparpotential erkannt werden. Zur Kontrolle können Sie dieses Hilfsmittel in jedem Drogeriemarkt käuflich erwerben oder gerne bei uns ausleihen. Wenden Sie sich dazu bitte an uns direkt oder schreiben Sie uns eine E-Mail unter kontakt@gruene-niederwerrn.de.

Beim Kauf neuer Elektrogeräte lohnt sich auf Dauer immer der Blick auf die Energieeffizienzklasse!

Hier einige wichtige Stromspartipps im Überblick:

  • Netzstecker ziehen – kein Stand-by-Betrieb
  • Stromspar-Steckdosen bzw. -Verteiler nutzen
  • Akkus ab stöpseln
  • LEDs verwenden
  • Licht beim Verlassen des Raumes ausschalten
  • Laptop bzw. Tablet statt PC nutzen

Machen Sie mit und schonen Sie die Umwelt und Ihren Geldbeutel.

Niederwerrner Rundschau 2/21

Die Wasser bindende Wirkung von Streusalz schädigt Bäume und Pflanzen. Durch Anreicherung im Grundwasser belastet es unsere Gewässer und Böden dauerhaft. Deshalb ist Streusalz bereits in vielen Kommunen verboten. Neben den Pflanzen leiden auch die Tiere. Vögel, Igel oder Wassertiere können durch Aufnahme von salzhaltigem Schmelzwasser erkranken. Bei Hunden und Katzen führt das Salz auf den Gehwegen zu schmerzhaften Entzündungen der Pfoten.

Manuelles Räumen von Schnee mit Besen bzw. Schippe ist die einfachste und beste Alternative. Zum Ausstreuen eignen sich Sand, Split oder Sägespäne. Die Rückstände lassen sich nach dem Abtauen einfach aufkehren. Sand und Split können Sie problemlos für den nächsten Frost aufheben und immer wieder verwenden.

Niederwerrner Rundschau 51/20

Schön verpackt macht jedes Geschenk mehr her und  zeigt,  wie sehr wir die Beschenkten schätzen. Fantasie zählt dabei mehr als teures,  aufwändiges Material.

  • Werden Sie doch mal mit Verpackungsmaterial (Seidenpapier, Einlagen in Kartons, Wellpappe…) kreativ. Oder mit alten Schnittmusterbögen oder Kalenderblättern. Entweder Geschenke direkt darin einwickeln oder vorher Tüten oder Schachteln daraus falten
  • Schuhkartons oder andere stabile Schachteln werden durch Beziehen mit Tapetenresten oder Bekleben mit schönen Bildern z.B. aus Zeitschriften zum Schmuckstück.
  • Stoffreste taugen noch zum Herausputzen Ihrer Überraschungen. Entweder nur einschlagen oder Geschenkbeutel nähen.
  • Für die Verpackung im „Naturlook“ kleine Fundstücke aus der Natur zum Anreichern schlichter Packpapierhüllen verwenden.
  • Oder das Geschenk direkt in große Blätter oder dichte Zweige hüllen. Oft wirkt ein Schmuck aus Obstzweigen, Blütendolden, oder Efeuranken schon sehr raffiniert.
  • Die Verpackung kann selbst Bestandteil des Geschenks sein. Z.B. Geschirrtücher, Handtücher, Waschlappen…..

Niederwerrner Rundschau 50/20

In der schönen Adventszeit kehrt so manche Leckerei zurück! Gerade Orangen sind im Winter als Vitaminspender sehr beliebt. Aber was soll man mit den Schalen machen?
Sie werden zum Beispiel vielen Teemischungen beigefügt. Warum also nicht selbst den Tee ein bisschen „aufpimpen“? Geben Sie die Schalen – bitte hierbei nur gewaschene Bio-Produkte – beim Teeaufguss oder zum Glühwein dazu. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, sie im „noch frischen“ Zustand mit Plätzchenformen auszustechen, zu trocknen und dann in einer Schale oder am Kranz zu dekorieren.
Oder Sie nutzen ganz einfach die Putzkraft der Zitrusfrüchte!
Orangenschale in ein Glas mit Schraubdeckel geben und mit Essig auffüllen. Zwei Wochen stehen lassen, Schale entfernen und gegebenenfalls durch ein Sieb gießen. Fertig!
Anzuwenden bei Fett- und Kalkflecken oder beim Ablösen von Etiketten.

Übrigens kann man zerkleinerte Schalen von Bio-Orangen bedenkenlos auf den Kompost geben. Auch sonst sind Bio-Orangen die bessere Wahl, denn die Chemikalien, mit denen bei konventionellen Zitrusfrüchten die Schale behandelt wird, haften an den Händen und werden so mitgegessen.

Niederwerrner Rundschau 49/20

Kleiner Weihnachtsfunke in besonderen Zeiten!

Wie freut man sich doch auf die Adventszeit mit ihren Weihnachtsmärkten und besinnlichen Aktionen, wie dem gemeinsamen Singen und Geschichten erzählen beim Adventsfenster. Das wird dieses Jahr fehlen! Wir werden mehr Zeit daheim im kleinsten Kreis verbringen.

Schaffen Sie sich selbst eine ruhige, besinnliche Oase und schreiben Sie Ihren Freunden und Bekannten, die Sie sonst in dieser Zeit bei den oben genannten Aktivitäten getroffen hätten, einen Weihnachtsgruß in Form einer Karte oder eines Briefes.

Und wir möchten sogar mit der Aktion „Weihnachtskarten wichteln“ noch einen Schritt weiter gehen. Wer gerne eine Karte bekommen möchte, der schreibt eine kurze Nachricht an uns mit dem Betreff: Weihnachtskarte, seinem Namen und seiner Anschrift. Beziehungsweise, wenn Sie jemanden kennen, der einen kleinen Weihnachtsgruß nötig hat, dann freuen wir uns über Ihren Vorschlag.

Senden Sie Ihre Nachricht bis zum 13.12. an kontakt@gruene-niederwerrn.de oder an

Kathrin Tröster, Kirchplatz 7, Niederwerrn

Bettina Häckner, Rhönstr. 24, Oberwerrn

Kerstin Olanigan, Ludwigstr. 11, Niederwerrn

Wir werden dann Karten mit der Unterschrift „Dein Weihnachtswichtel“ in die Briefkästen der gesammelten Adressen verteilen. Sie dürfen uns beim Schreiben auch unterstützen. Entweder Sie werfen bei uns eine fertige Grußkarte mit der Unterschrift „Dein Weihnachtswichtel“ in einem offenen Umschlag bis zum 13.12. ein oder Sie werden selbst zum Wichtel und lassen die Karte – ohne den Umweg über uns – direkt in einen geeigneten Briefkasten wandern.

Wir würden uns sehr freuen, wenn diese Aktion regen Anklang findet. Gerade in der Corona-Zeit kann diese schöne Geste wertvoll für unsere Dorfgemeinschaft sein und unseren Zusammenhalt widerspiegeln.

Niederwerrner Rundschau 48/20

Wussten Sie, dass etwa 80 Prozent des gesamten Energieverbrauchs in Privathaushalten für die Heizung und das Warmwasser benötigt werden.

Wenn Sie Ihre Heizung um nur ein Grad nach unten regulieren, dann können Sie etwa 6 Prozent der Heizkosten und im Jahr ca. 300 kg CO2 einsparen. Dabei hilft, in der kalten Jahreszeit angemessene Kleidung zu tragen. Was gibt es außerdem schöneres, als sich abends gemütlich mit einem frisch gebrühten Tee in eine Decke einzukuscheln und ein gutes Buch zu lesen.

Niederwerrner Rundschau 47/20

Heimische Vögel tun sich im Winter schwer bei der Futtersuche und brauchen deshalb unserer Hilfe, um gut über die karge Jahreszeit zu kommen. Wir wollen Ihnen heute zeigen, wie man Meisenknödel bzw. Futterglocken einfach und kostengünstig selbst herstellen kann.

Dazu 150 g Kokosfett langsam in einem Topf schmelzen. Von der Kochstelle nehmen und 150 g geeignete Körner wie Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Hanfsamen, Getreide, Haferflocken und Nüsse zugeben und unter gelegentlichem Rühren abkühlen lassen, bis eine weiche Masse entsteht. Wenn Sie noch Blumentöpfe übrige haben, dann binden Sie eine Kordel an ein Stöckchen. Machen einen dicken Knoten, damit dieser das Loch im Tontopf schließt, und ziehen Sie das Stöckchen mit dem Kordel von innen durch das Loch und füllen den Topf mit der Masse als Futterglocke. Oder Sie warten noch etwas länger bis der Teig die richtige Konsistenz hat und formen einfach mit den Händen Kugeln um einen Zweig bzw. eine Kordel.

Damit die Vögel die Futterstelle besser anfliegen können, sollte das Stöckchen mindestens zehn Zentimeter aus dem Topf herausragen. Vor dem Aufhängen 24 Stunden vollständig auskühlen lassen.

Niederwerrner Rundschau 46/20

PV-Anlagen

Ihre Vorteile:
– kostenloser Strom für den Eigenverbrauch ( Haushalt, Betanken des E-Autos …) und damit Absenkung Ihrer Stromrechnung

– Einnahmen durch den Verkauf des verbleibenden Überschusses

Bei den meisten Häusern lohnt sich eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. Denn was viele nicht wissen, es rentieren sich neben der reinen Südausrichtung durchaus auch West- und Ostdächer. Ausschlaggebend sind vielmehr die Größe und der Schattenwurf auf das Dach. Ob Ihr Dach geeignet ist, können Sie kostenlos und unverbindlich im Solarkataster des Landratsamtes Schweinfurt unter dem Link; https://solar-lk-schweinfurt.ipsyscon.de errechnen lassen. Der Umbau lohnt sich! Sie können dann Ihren eigenen Strom erzeugen und mit dem Überschuss Einnahmen erzielen.

Falls Sie persönlich die Verantwortung von Planung, Installation und Wartung nicht übernehmen möchten, können Sie eine Anlage pachten. Diese Alternative bieten schon einige Stromversorger, wie z.B. die Stadtwerke Schweinfurt, Naturstrom und andere an.
Wie das funktioniert? Die Anlage wird nach Prüfung der Eignung auf Ihr Dach gebaut. Sie bleibt Eigentum des Stromversorgers, der sich um Wartung, Versicherung und Reparatur kümmert. Sie zahlen eine monatliche Pacht und beziehen kostenlos den Strom zum Eigenverbrauch. Den restlichen Überschuss speisen Sie ins Netz und bekommen die Vergütung nach dem EEG ausbezahlt.

Also, eigentlich gar nicht so schwer und Sie können damit zu einer dezentralen, bürgernahen und klimaneutralen Energiewende beitragen.

Noch eine Anmerkung zum Schluss: Gefördert werden die Anlagen durch das KfW-Programm.

Niederwerrner Rundschau 45/20

Im Herbst gibt es häufig mehr Obst zu ernten, als man verwerten kann. Nicht alle Sorten sind gut lagerbar. Dieses Problem ist nicht neu und es gibt zahlreiche überlieferte Methoden, um die Haltbarkeit von Lebensmitteln zu verlängern, wie Einlegen, Dörren, Einfrieren usw.

Durch Einkochen können Sie Ihr Obst für ein Jahr und länger haltbar machen, da Mikroorganismen abgetötet werden, die sonst zum Verderb führen würden.

Hier eine Anleitung zum Einkochen für Birnen. Für 2 kg Obst brauchen Sie 2 Zitronen, 1 Zimtstange, 1 Nelke, 1 Schuss Apfelessig, 2 l Wasser, 250 g brauner Zucker.

Topf mit 2 l kaltem Wasser füllen und den Saft von 2 Zitronen dazugeben. Birnen schälen, Kerngehäuse und Strunk entfernen und in große Stücke schneiden. Früchte im Zitronenwasser eintauchen, um das Braunwerden zu verhindern. Zucker und Gewürze im Zitronenwasser kurz unter Rühren aufkochen. Obstschnitten in saubere Schraub- oder Einmachgläser schichten und mit der Mischung aufgießen. Nach oben ca. 3 cm Platz lassen und dann luftdicht verschließen. Anschließend 30 Minuten lang bei ca. 90 Grad und geschlossenem Deckel einkochen. Dazu legt man ein Gitter oder ein kochfestes Tuch (Leinen oder Baumwolle) auf den Topfboden und stellt die Gläser nebeneinander ins kochende Wasser. Die Gläser müssen zu ¾ im Wasser stehen und sollten nicht schwimmen. Herausnehmen und langsam auskühlen lassen.

Wie machen Sie Ihre Vorräte haltbar? Wir haben Interesse daran diese Kulturtechniken dauerhaft zu erhalten. Schreiben Sie uns Ihr Lieblingsrezept an E-Mail: kontakt@gruene-niederwerrn.de,

Bettina Häckner, Rhönstr. 24, Oberwerrn oder

Ursula Schmidt, Beethovenstr. 1, Niederwerrn

Durch die Abgabe erklären Sie sich mit einer Veröffentlichung einverstanden.

 

Niederwerrner Rundschau 44/20

Shampoo und Duschgel im Plastikbehältnis sind überflüssig!

Mittlerweile gibt es in vielen Geschäften ein gutes Angebot verschiedener Haarseifen. Da heißt es dann, schnuppern, vergleichen und ausprobieren. Es gibt Unterschiede beim Haartyp, in den Duftnoten, in der Größe und beim Preis.
Noch ein kleiner Hinweis: Es ist nicht gesagt, dass die erste Wahl gleich die Richtige ist. Wenn Sie Gleichgesinnte auf der Suche kennen, dann teilen Sie die Seifen auf und testen damit eine größere Auswahl.

Manche dieser Shampoos sind auch kombiniert und können für den Körper mit verwendet werden.

Und wenn es etwas für die Haare auf dem Kopf gibt, so gilt es natürlich auch für die im Gesicht: Rasierseifen. Schön in einer Holzschale oder sogar in einer eigens dafür geschaffenen Porzellanschale sieht es dazu noch dekorativ im Bad aus.

Niederwerrner Rundschau 43/20

Es ist Herbst geworden. Man sieht es nicht nur an den bunten Blättern, die von den Bäumen flattern, man merkt es auch daran, dass die Laubbläser und –sauger wieder mit bis zu 100 Dezibel durch die Straßen dröhnen. Sie sind laut, verpesten die Luft und richten viel Unheil in den Gärten an. Kleintiere wie Käfer, Asseln, Tausendfüßler, Würmer und Spinnen werden eingesaugt und gnadenlos geschreddert. Außerdem werden die Samen für das nächste Jahr vernichtet. Diese Lärmmaschinen sind aber auch gesundheitlich bedenklich, weil sie Krankheitserreger (z. B. Pilze, Sporen und Tierkot) aufwirbeln.

Nutzen Sie stattdessen lieber das leicht verrottende Laub von Obstbäumen, Ahorn und Linde als Winterschutz und zum Düngen auf Beeten sowie unter Bäumen und Hecken. Besen und Rechen per Hand zu benützen stärkt im Übrigen als körperliche Bewegung auch die Abwehrkräfte. Bitte achten Sie auf sich und andere und bleiben Sie gesund!

Niederwerrner Rundschau 42/20

Kastanien enthalten Saponine (Seifenstoffe) und eignen sich als Waschmittel für Buntes.

Sammeln Sie jetzt frische Kastanien. Einfach klein schneiden und dann in der Küchenmaschine zu Granulat zerkleinern. Davon 5 EL in 1 l Wasser für mehrere Stunden einweichen, abseihen und über das Waschmittelfach in die Maschine geben.

Für den Jahresvorrat das Granulat auf Backblechen ausbreiten und einige Tage gut durchtrocknen lassen (öfters wenden). Alternativ im Backofen bei 50 Grad 4-5 Stunden trocknen lassen.

Ähnlich kann man auch mit Efeu waschen. lm Internet finden Sie noch viele andere Informationen dazu.

 

Niederwerrner Rundschau 41/20

Was kann jede und jeder sofort tun, um die Umwelt und das Klima zu schonen?

Auf Ökostrom umstellen:

  • Achten Sie darauf, dass der Anbieter ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energiequellen, wie z.B. Wind, Sonne und Wasser verkauft.
  • Der Ökostromanbieter sollte unter anderem durch ein Ökosiegel belegen, dass er aktiv den Bau erneuerbarer Energieanlagen vorantreibt.
  • Wer seinen Ökostrom von den großen Energieversorgern oder deren Töchtern bezieht unterstützt trotzdem deren Investitionen in die Stromerzeugung aus Kohle und Atom bzw. die Lobbyarbeit dieser Unternehmen.
  • Ausführliche Informationen finden sich im Internet.

Eine leichte und schnelle Möglichkeit um zu zeigen: „ Ich will, dass sich etwas ändert.“
Die Art, wie wir unseren Strom erzeugen ist eine Grundlage für unsere Zukunft.

 

Niederwerrner Rundschau 40/20

Machen Sie Ihren Garten zum Naturgarten!

Wenn die Gartensaison im Herbst zu Ende geht, ist man es gewohnt, den Garten ordentlich herzurichten. Dies ist jedoch fatal für Kleinstlebewesen, da sie zusammen mit dem Rückschnitt im Bioabfall oder bestenfalls im Kompost landen. Im Naturgarten bieten die abgeblühten Blumen einen willkommenen Lebensraum für zahlreiche Tiere und die Blütenstände dienen gleichzeitig als Nahrungsquelle für Nützlinge und Vögel. Darüber hinaus bilden sie einen natürlichen Frostschutz für die Wurzeln. Deshalb empfehlen wir, Stauden und Sommerblumen erst im Frühjahr zurückzuschneiden.

Zusätzlich ist es hilfreich, Laub als Mulch unter Bäumen und Sträuchern aufzuschichten. Wenn man etwas Reisig darauflegt wird das Wegwehen verhindert und man bietet gleichzeitig dem Igel ein kuscheliges Winterquartier.

 

Niederwerrner Rundschau 38/20

Die typischen fränkischen Streuobstwiesen bieten einen Lebensraum für rund 5000 Tier- und Pflanzenarten. Zum Erhalt dieser Vielfalt sollten wir uns unbedingt für die Stärkung unsere Kulturlandschaft einsetzen. Genießen Sie möglichst viele heimische Streuobstprodukte, wie Tafelobst, Saft, Marmelade usw. und tragen Sie so zum Erhalt und Ausbau der Streuobstwiesen bei.

Damit das leckere Obst nicht verdirbt, sondern verwertet werden kann, wurde in Teilen des Landkreises das „gelbe Band“ als Erkennungszeichen für Bürgerobst eingeführt. Wir freuen uns, dass unsere Anregung, dies zeitnah für unsere Gemeinde zu übernehmen, schnell umgesetzt wurde. Jeder Baum, der mit einem „gelben Band“ gekennzeichnet ist, darf abgeerntet werden. Bitte beachten Sie, dass alle anderen Bäume im Privatbesitz sind. Hier ist lediglich das Aufsammeln von Fallobst erlaubt!

Wenn Sie selbst Obstüberschüsse haben, können auch Sie sich nach Voranmeldung ein gelbes Band in der Gemeinde (Frau Dotzel/Tel. 4999-63) abholen und Ihren Baum kennzeichnen.

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit über die Online-Plattform: https://mundraub.org/ frei zugängliche Obststandorte zu identifizieren bzw. eigene Eintragungen vorzunehmen.

Niederwerrner Rundschau 36/20

Teil I

Die vorgelebten Regeln und Beispiele der Eltern prägen ihre Kinder in hohem Maß. Das gilt vor allem auch für umwelt- und klimafreundliches Handeln. Gerade der Schulbeginn bietet eine gute Gelegenheit mit dem Nachwuchs darüber ins Gespräch zu kommen. Angefangen beim Inhalt der Schultüte über die Büchertasche, die Hefte, dem Mäppchen bis zur Pausenbrotbox kann man sich, mit seinem Kind Gedanken über eine nachhaltige Auswahl machen. Auch über die Notwendigkeit mancher Anschaffungen kann gesprochen werden. Filzstifte zum Beispiel mag die Umwelt ebenso wenig, wie die meisten Lehrerinnen.

Beim Einkauf für das neue Schuljahr grundsätzlich nach ökologischen Varianten Ausschau halten.

  • Büchertaschen gibt es aus Naturmaterialien, recyceltem Kunststoff, oder – ebenfalls nachhaltig, aber billiger – gebraucht zu kaufen
  • Das Gleiche gilt für Mäppchen. Diese am besten ungefüllt kaufen und nach Bedarf füllen. Ein schickes Ledermäppchen kann vielleicht noch in der Studienzeit seinen Dienst tun.
  • Buntstifte sollten möglichst unlackiert und mit dem CE-Zeichen versehen sein.
  • Ein haltbares Holzlineal anschaffen. Wenn es doch Plastik sein muss: nicht in Leuchtfarben und keinesfalls biegsam (enthält Weichmacher oder schädliche Farbstoffe).
  • Auch für die Trinkflasche und die Brotdose gibt es kunststofffreie Alternativen z.B. aus Metall. Im Zweifelsfall ist es jedoch nachhaltiger die vorhandene Kunststoffbox weiter zu verwenden.
  • Eine gute Orientierungshilfe, auch beim Einkauf von Schulmaterial bietet das Umweltzeichen „Blauer Engel“

Niederwerrner Rundschau 37/20

Teil 2

Wenn, jetzt zum Schulanfang die Büchertasche wieder auf Vordermann gebracht wird ist die erste Regel abzuwarten und nur das zu kaufen, was die Klassenlehrerin, der Klassenlehrer aufgelistet haben. Das spart unter Umständen Geld, weil Fehlkäufe vermieden werden. Fragen Sie doch beim Einkauf grundsätzlich nach umweltfreundlichen Alternativen, um so eventuell das Angebot zu beeinflussen.

  • Alle Heft, Blöcke, Papiere gibt es in hochwertiger, weißer Qualität aus Recyclingpapier. Achten Sie dabei auf das Umweltzeichen „Blauer Engel“
  • Farbige Heftumschläge werden auch aus Papier angeboten, sogar in Recyclingqualität.
  • Schnellhefter, feste Ordner, Sammelmappen und Register sind in vielen Farben aus Karton erhältlich.
  • Die Schulbücher könne in farbiges Bucheinbindepapier oder – individuell und kreativ – Seiten von Wandkalendern eingebunden werden. Kunststofffolie muss nicht sein.
  • Nach Möglichkeit lösungsmittelfreie Kleber einkaufen.
  • Wachsmalstifte mit Papierummantelung wählen.
  • Holzbuntstifte ersetzen umweltschädliche fluoreszierende Textmarker.
  • Das Wichtigste: Nichts wegwerfen, das noch verwendet werden kann.

Niederwerrner Rundschau 30/20

„Umweltschonendes“ Lesen ist keine neue Erfindung, sondern äußerst einfach und bewährt.

Das Ausleihen von Büchern aus öffentlichen Büchereien ist weitaus billiger als ein Kauf (und spart Platz im Bücherregal)! Dies ist hier in Niederwerrn wunderbar möglich, denn wir haben eine sehr gut ausgestattete Gemeindebibliothek. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei und das nicht nur in Form von Büchern, sondern auch Zeitungen, Zeitschriften, Hörbüchern, DVD’s, E-Books, …. Und das alles für nur 5.- € im Jahr!

Eine Alternative bietet z. B. die Bücher-Telefonzelle am Marktplatz. Nach dem Motto „Tauschen statt Leihen“ kann man eigene Bücher für andere Leser hineinstellen und sich gleichzeitig selbst mit neuem Lesestoff versorgen. Und vergessen Sie nicht: Auch gute Freunde und Kollegen verleihen vielleicht Literatur, die Sie interessiert.

Wir wünschen Ihnen eine wunderschöne Ferienzeit mit viel gutem Lesestoff und sind im September wieder mit unseren Tipps für Sie da!

Ihr Ortsverein Bündnis 90/ Die Grünen

Niederwerrner Rundschau 29/20

Wussten Sie, dass man viel Wasser sparen kann, wenn man möglichst selten, aber dafür durchdringend am Morgen gießt, d.h. alle 4-7 Tage mindestens 10 bis 20 l pro qm2. Dabei sollte die Wurzelzone in 20 cm Tiefe gut durchfeuchtet sein.

Beim Bewässern mit dem Sprengler wird oft viel Trinkwasser an nutzloser Stelle verschwendet. Außerdem mögen die meisten Nutzpflanzen keine nassen Blätter. Deshalb empfehlen wir, gesammeltes Regenwasser direkt mit der Kanne am Wurzelballen auszubringen.

Besonders wassersparend wirkt sich eine gute Bodenbeschaffenheit aus. Am besten speichern mittelschwere Böden das Wasser. Die Zufuhr von Kompost und Gründung fördert den Humusgehalt und damit die Speicherfähigkeit des Bodens. Um starkes Verdampfen zu verhindern, hilft regelmäßiges Hacken und Mulchen z.B. mit Rasenschnitt oder Laub.

Wertvolle Hinweise finden Sie auf der Homepage der Bayerischen Landesanstalt für Gartenbau in Veitshöchheim: „Bewässerung im Klein- und Hausgarten“ unter https://www.lwg.bayern.de/mam/cms06/gartenakademie/dateien/bewaesserung_bericht_4.pdf

Wir wünschen Ihnen eine ertragreiches Gartenjahr und viel Freude beim Garteln.

Niederwerrner Rundschau 28/20

Eine kleine Umstellung mit großer Wirkung!

Vielleicht ist Ihnen während des großen Toilettenpapierausverkaufs zu Anfang der Coronakrise auch aufgefallen, dass in den Regalen (wenn überhaupt) nur noch ein paar einsame Packungen mit Recycling-Klopapier lagen. Anscheinend ist das Umweltschutzpapier für die Meisten eher zweite oder dritte Wahl, was sehr schade ist. Denn die kleine persönliche Umstellung auf Recycling-Toilettenpapier, -Küchenkrepp oder -Papiertaschentücher bewirkt sehr viel für die Umwelt und damit für uns alle.

„Normales“ Papier (Frischfaserpapier) wird aus Holz hergestellt. Inzwischen werden sogar in Brasilien Urwaldbäume gefällt, um auch den deutschen Papierhunger zu stillen. Besonders bedauerlich ist es, wenn daraus Hygienepapiere werden. Die können nämlich nicht einmal mehr eine Karriere als Altpapier machen, weil  wir sie ins Klo spülen oder wegwerfen. Dabei steht die Qualität und Weichheit guter Recyclingpapiere den „Holzverschwender-Papieren“ in nichts nach.

Niederwerrner Rundschau 27/20

Schleppen Sie noch? Oder…

…trinken auch Sie einfach das Wasser aus der Leitung? Unser Leitungswasser ist das am besten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland. Mineralwasser muss wesentlich seltener überprüft werden. Besondere Vorsicht ist bei Mineralwasser in Kunststoff-Flaschen geboten, weil sich Chemikalien oder Mikroplastik daraus lösen können.

Durch die Flaschen, die Kästen und den Transport belastet Mineralwasser die Umwelt rund 600 (!) mal mehr als Leitungswasser.

Genießen wir doch einfach mal den Luxus, dass bei uns frisches und absolut sauberes Wasser einfach so in jedem Haus aus einem Zapfhahn direkt aus der Wand läuft. Und wer es gern spritzig mag, für den lohnt sich die Anschaffung einer Sprudelmaschine.

Niederwerrner Rundschau 24/20

Wer liebt sie nicht, die süßen roten Früchte? Erdbeeren sind eine der beliebtesten Obstsorten. Am besten schmecken sie selbst gepflückt, aus dem Garten oder vom Biobauern. Außerhalb der Saison sind Erdbeeren allerdings aufgrund ihrer kurzen Haltbarkeit stark mit Pestiziden belastet. Sie werden aus südlichen Ländern wie Israel,  Marokko oder Ägypten importiert. Bis sie bei uns im Laden landen, haben sie lange Transportwege hinter sich und belasten damit unser Klima unnötig.

Deshalb genießen Sie die leckeren Früchte jetzt ausgiebig und verzichten Sie im restlichen Jahr auf Erdbeeren! Die Saison kann durch die kleinen süßen Walderdbeeren verlängert werden. Diese gedeihen übrigens auch prächtig im eigenen Garten oder auf dem Balkon.

Hier noch ein Rezept, um Erdbeeren schnell und schmackhaft zu verarbeiten: Mixen Sie sich eine Erdbeermilch aus 500 g Erdbeeren, einem Vanillezucker und ½ l Milch.

Niederwerrner Rundschau 22/20

Die Pfingstferien stehen vor der Tür und alles ist anders als sonst. Nicht aufgeben, nicht durchhängen lassen und trotzdem ein paar Urlaubsgefühle genießen. Setzen Sie sich einfach, mit der ganzen Familie auf‘s Rad und los geht‘s! Spontan für einen Nachmittagsausflug oder eine Tagestour inklusive Bahnfahrt – coronagerecht  und klimafreundlich!  Viel Spaß und bleiben Sie gesund!

Hier gleich ein erster, konkreter Vorschlag!!

Rund um die Wernquelle (weißer Kreis und Wellen auf hellblauem Hintergrund)

Streckenlänge: 33 km

Storchenmühle – Kronungen – Ebenhausen – Oerlenbach – Eltingshausen – Schwarze Pfütze – Rottershausen – Pfersdorf – Hain – Stengelsmühle – Maibach – Oberwerrn

Steigung bei Ebenhausen und zwischen Oerlenbach bis kurz vor Rottershausen  ( gesamt 473m)

Direkt von Nieder-/ Oberwerrn aus starten:

Gadenrundweg (Gaden auf braunem Hintergrund)

Streckenlänge: 26 km/ Start in Euerbach bei der evangelischen Kirche

Euerbach – Geldersheim – Rothmühle – Riedhof – Schnackenweth – Rundelshausen – Eckartshausen – Schleerieth – Egenhausen – Egenhauser Mühle – Sömmersdorf – Euerbach

Steigung zwischen Schnackenwerth bis kurz vor Schleerieth und bei Sömmersdorf ( gesamt 272m)

Reichthaltour (Fachwerkhaus auf grünem Hintergrund)

Streckenlänge: 37 km/ Start in Kützberg

Kützberg – Obbach – Rütschenhausen – Brebersdorf – Kaisten – Burghausen – Wülfershausen – Greßthal – Wasserlosen – Kreuzkapelle – Aussiedlerhof Ramsthal – Kützberg

Steigung ( gesamt 613m)

Mit der Bahn:

Mit dem Zug Richtung Bamberg und am Main zurück

Ausstiegsmöglichkeiten: Haßfurt – Zeil – Eltmann – Oberhaid – Bamberg

In unserer Gemeindebücherei ist das Buch „ Die schönsten Radtouren: Oberfranken“ von Wolfgang Bogensberger zu finden. Darin befinden sich zwei Touren direkt vom Bamberger Hauptbahnhof aus.

Die erste liegt östlich von Bamberg und führt über die fürstbischhöflichen Sommerresidenz Seehof (Streckenlänge: 45 km, ca. 4 Std./ Anforderung: leicht, fast ohne Steigung).

Die zweite verläuft im Westen an Burgen und Schlössern vorbei (Streckenlänge: 40 km, ca. 5 Std. / Anforderung: mittel, mehrere Steigungen).

Wer gern noch ein Stück weiter möchte, ab dem Bahnhof Forchheim gibt es noch zwei Vorschläge!!

Niederwerrner Rundschau 21/20

Haben Sie auch an unserem Wahlstand vorm Edeka-Mark einen unserer selbstgemachten Badreiniger mitgenommen? Uns erreichten viele positive Rückmeldungen über die gelungene Aktion und die Effektivität des Reinigers. Deshalb haben wir uns entschieden das Rezept von Nadine Schubert aus dem Buch „Besser leben ohne Plastik“ mit ihrer Einwilligung an Sie weiter zu reichen.

Dieses lesenswerte und interessante Buch ist übrigens in unserer Bücherei vorhanden!

Niederwerrner Rundschau 20/20

Wussten Sie, dass es neben den Honigbienen und Hummeln in Deutschland rund 550 Wildbienenarten gibt? Wie die Honigbienen sammeln Wildbienen Nektar und Blütenstaub. Deshalb spielen sie eine wesentliche Rolle bei der Bestäubung von Blütenpflanzen. Doch die Wildbienen werden immer weniger, da sie kaum mehr Nistplätze und Nahrung finden. Deshalb achten Sie bitte beim Kauf Ihrer Balkon- und Gartenblumen auf ungefüllte Blüten. Bei gefüllten Blüten (z.B. bei vielen Geranien, Dahlien und Chrysanthemen) wurden die Staub- und Fruchtblätter zu Blütenblättern umgezüchtet, die den Tierchen den Weg versperren. Außerdem produzieren diese Blüten wesentlich weniger oder gar keinen Nektar und keine Pollen mehr. Sehr gerne mögen Bienen aber Kräuter und natürlich alle Arten von Obstbäumen und Obststräuchern. Besonders für unser Obst werden sie als Bestäuber für einen reichen Ertrag dringend benötigt. Hier einige Beispiele für besondere Leckerbissen: Glockenblume, Ringelblume, Löwenmäulchen, Stockrose, Sonnenhut, Verbene, Männertreu, Katzenminze, Borretsch, Lavendel, Salbei, Rosmarin, Oregano, Thymian, Kapuzinerkresse… Freuen Sie sich auf ein fröhliches Summen und Brummen!

Niederwerrner Rundschau 19/20

Unsere Region ist als fränkische Trockenplatte bekannt und schon seit Jahrzehnten muss dem Main durch den Speicher „Brombachsee“ Wasser zugeführt werden. Erst vergangene Woche waren die viel zu niedrigen Niederschlagsmengen der letzten Zeit Thema in der regionalen Presse.

Deshalb ist es ganz wichtig Wasser zu sparen!
In der jetzigen Ausnahmesituation ist es aber ebenso wichtig regelmäßig und ausgiebig die Hände zu waschen! Dabei sollten Sie darauf achten, nach dem gründlichen Einseifen der Hände bis zum Aufschäumen, während der Einwirkzeit von 20-  30 Sekunden den Wasserhahn zu zudrehen, damit das wertvolle Gut nicht verschwendet wird.

Grundsätzlich gilt: Immer wenn Wasser nicht gebraucht wird, Wasser abstellen! Danke für Ihre Unterstützung!