Altkleidercontainer sind in den meisten Fällen keine gute Idee, denn viele Aufsteller verfolgen eigenwirtschaftliche Interessen und verkaufen Textilien z. B. nach Afrika oder nach Osteuropa und vernichten damit dort die Jobs in der heimischen Textilindustrie. Uganda, Tansania und Ruanda z.B. schränken den Import schon ein.
Pro Jahr werden 1 Mio. Tonnen Textilien aussortiert. Nur ca. 10 Prozent davon landen tatsächlich in Kleiderkammern.
Deshalb spenden Sie Ihre Kleidung direkt an lokale Initiativen, Kleiderkammern, soziale Einrichtungen oder geben Sie die Textilien über Anzeigen, Ebay, Flohmarkt oder Second-Hand-Läden weiter. Auch eine Kleidertauschparty ist (nach Ende der Kontaktbeschränkungen) eine gute Idee.
Mehr Informationen gibt es in der NDR Doku „Die Altkleiderlüge“.
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