Dr. Rudolf Sanladerer

Geburtsort: Passau, Geburtsjahr: 1947
Gemeindeteil: Oberwerrn, dort wohnhaft seit: Sept. 1980
Familienstand: verheiratet, 2 erwachsene Kinder, 8 Enkel

Ausbildung:
Nach erfolgreichem Abschluss der ersten Lehrerausbildung (Uni Bamberg) Zweitstudium für Realschullehramt (Uni München) u. Referendariat, Drittstudium (Uni Würzburg), Promotion zum Dr. phil. (Kunstpädagogik/Pädagogik/Schulpädagogik), Ergänzungsstudium in Kunstgeschichte und Denkmalpflege.

Berufliche Tätigkeit:
Zuletzt Realschullehrer (Studienrat i. R.) für Kunsterziehung, Werken, Technisches Zeichnen/CAD und Fotografie an der Wilhelm-Sattler-Realschule Schweinfurt, parallel dazu Lehrbeauftragter für Kunstpädagogik an der Universität Würzburg. Autor der beiden Bände von „Bild und Wort“, BoD-Verlag.
Seit 2012 in Pension.

Hobbys:
Lesen in (fast) jeder Lebenslage, künstlerische u. handwerkliche Tätigkeiten vielfältiger Art, seit 1980 fortlaufende eigene Renovierung, Restaurierung und behutsame Modernisierung unseres Anwesens mitten im Altdorf (mit Einbeziehung der Möglichkeiten zur Nutzung erneuerbarer Energien), Theorie und Praxis der Zauberkunst u. verwandter Gebiete, GWUP-Mitglied (Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften, siehe gwup.org), Skilehrer, Schwimmen, Tauchen.

Ehrenamt:
Bis Aug. 2019 Aufsichtsrat in der EOW (Energiegenossenschaft Oberes Werntal)

Motivation:
Lokalpolitik wird häufig in ihren Wirkungsmöglichkeiten unterschätzt. Ich bin jedoch überzeugt, „Global denken u. lokal handeln!“ war nie wichtiger als jetzt.Wir haben (angesichts massiver Klimaveränderungen u. ihrer Auswirkungen) keine Zeit mehr, auf weitgehend unwirksame internationale Konferenzen u. Beschlüsse zu warten, wir müssen handeln, jetzt, gemeinsam u. konstruktiv!

Seit Jahrzehnten beschäftige ich mich mit den Chancen erneuerbarer Energien (EE): 20 Jahre lang Mitglied der Hammelburger Solar, Mitglied von Eurosolar, Bund Naturschutz u. Bürgeraktion Müll und Umwelt.

22 Jahre nutzte ich überwiegend ein kleines, jetzt leider defektes Elektrofahrzeug. Ich halte emissionsfreie Verkehrsmittel für unverzichtbar. Eine zuverlässige, elektrifizierte Bahn, in kurzen Zeittakten intelligent verbunden mit allen Formen des ÖPNV, die Einbeziehung moderner Elektrofahrzeuge in den Verkehrsverbund (bis hin zu selbstfahrenden Personentransportmöglichkeiten neuer Form) sind notwendig. Breitere u. längere Radwege für neue Hybridfahrzeuge u. E-Bikes sind ebenso wichtig wie eine vernetzte Lade-Infrastruktur für unterschiedliche Elektrofahrzeuge. Deren mögliche Bidirektionalität macht das Laden und Entladen fremder Elektromobile u. die Nutzung als beweglicher Stromspeicher möglich.

Aufforstungen u. andere Anpflanzungen, Dachbegrünungen u. Dachgärten, Regenwasserauffangflächen als gestaltbare urbane Zonen, mit Verkehrsberuhigung u. abwechslungsreicher Bepflanzung, Regenrückhaltebecken u. Regenwassernutzung im großen Stil – eine Vielzahl weiterer Aufgaben warten auf unsere lokale Verwirklichung.

Viele der politischen Ziele der Grünen entsprechen meinen Vorstellungen. Ich möchte meine Erfahrungen in eine überparteiliche Zusammenarbeit einbringen, für eine lebenswerte Zukunft ohne Treibhausgase, in der eine regionale Energieversorgung mit 100 % erneuerbaren Energien und eine weitgehend lückenlose Verkehrsversorgung auch für Ältere sehr wohl verwirklicht werden können.